50er-Feuerdrachen-Cup 2019

 

Gestern nahmen wir mit einer Mannschaft an dem 50er- Feuerdrachen-Cup auf dem NOK in Rendsburg teil.
Gegen 13:00 Uhr traf das „Vorkommando“ in Rendsburg ein, um am Heck der „Cap San Diego“, die extra für diesen Cup von Hamburg nach Rendsburg verlegt hatte, die Anmeldeformalien zu durchlaufen.
Zu dem Zeitpunkt ließen uns mehrere Gewitterschauer mit Windböen und Starkregen über dem Kanal Böses erahnen.
Als dann der Hauptteil der Ascheberger Mannschaft eintraf, ging die Sonne auf.
Nach einer stärkenden Gulasch- oder Erbsensuppe starteten die ersten Qualifikationsrennen im 10er Drachenboot mit erfahrenen Bootssteuerern. Die ersten Mannschaften hatten wieder mit ordentlichen Regenschauern zu kämpfen und wir waren ganz froh, dass unsere Startzeit erst bei 16:08 Uhr lag.

Das Wetter besserte sich im Verlauf zusehens und wir fieberten dem Start entgegen und schauten uns die Taktiken der „Gegner“ an.
20 Minuten vor unserem eigentlichen Start checkten wir dann auf unserem Drachenboot ein, unsere Reiseleiterin „Beate“ nahm uns in Empfang und machte uns „blutige Erstpaddler“ mit den Abläufen an Bord bekannt.

Eine gewisse „Mulmigkeit“ beschlich unsere tapferen Recken, sprach sie doch ständig von „Eskimorolle und Kentern und im Bach liegen“ wenn wir dies, das oder jenes machen oder auch eben nicht machen.
Mit leicht zitternden Knien legten wir dann von dem sicheren Steg ab und merkten, was für eine kippelige Angelegenheit auf uns zukommt.

Auf dem Weg zum Start bestand für uns dann die Möglichkeit, uns ein bisschen mit dem Boot und den Abläufen vertraut zu machen.
Als wir dann noch die Startprozedur üben wollten und voller Adrenalin und Übermut ordentlich zulangten, gab es eine ordentliche „Gardinenpredigt“ von unserer Skipperin.
Wir hatten natürlich schon wieder alle Regeln vergessen und Vollgas gegeben, Beate prophezeite uns einen schnellen Untergang, wenn wir uns nicht an ihre Kommandos halten würden.

Kleinlaut ließen wir uns von Beate und den Helfern in die Startposition bringen und nach dem Startkommando wurde mit 100%iger Konzentration kraftvoll losgelegt.
Der Blick für die Umgebung und den Gegner war weg, jeder fokussierte sich auf den Rücken und das Paddel seines Vordermannes, Beate gab mit anspornenden Zurufen den Takt vor, die Arme und Schultern fingen an, zu brennen....ein jeder dachte nur noch an die Ziellinie und das Ende dieser quälenden Bewegung..... und dann war es soweit, ZIELLINIE........und der erste Blick galt dem Gegner......WIR WAREN VORNE !! 
Der Einzige, der das nicht verstanden hatte, war wohl der Kommentator, der uns ständig mit FF Ostersteinbeck oder Oststeinbeck verwechselte
Eine 3/4 Bootslänge vorne, hatten wir unser allererstes Drachenboot-Duell gewonnen !
Mit langsamen Auspaddeln ging es zum Anleger zurück, Beate lobte uns über den Klee und wir ließen gleich 2 x unseren „Kampfschrei“ für unsere Mannschaft und für Beate erschallen.

Anschließend fieberten alle den Endergebnissen entgegen, wer würde es in die 50er- Drachenboote schaffen, die bereits am Steg bereitlagen.
Es wurde gerechnet und spekuliert und als dann die Ascheberger auf der Anzeigetafel als 10 Mannschaft für den Kampf um Platz 3 und 4 in der Gesamtwertung erschienen, war die Freude unbeschreiblich.
Kurz vor dem Start des Rennens standen wir, mit Schwimmwesten und Paddeln mit den anderen Mannschaften ausgerüstet am Anleger.... die Boote wurden besetzt, es wurden immer weniger leere Bänke und schließlich waren die Boote voll und wir standen immer noch.

Auf unsere Nachfrage bei der Rennleitung wurde uns erklärt, dass es wohl einen Computerabsturz gegeben hätte und viele Feuerwehren aus der Wertung geflogen seien und man dann auf die Feuerwehren zurückgegriffen hat, die noch im System waren, auch, um den weiteren Zeitplan nicht zu gefährden.

Dabei hätte ein einfacher Blick auf die handschriftlichen Wertungstabellen genügt, um die 10 Feuerwehren, die die Boote besetzen sollen, herauszufinden.

So erklärte sich dann auch die völlig verwirrte Rennkommentierung des Sprechers; da scheint es in der Rennleitung ordentlich Probleme gegeben zu haben

Im Ergebnis wurde uns leider der Start in den 50-Booten nicht ermöglicht, eine ordentliche Enttäuschung für das Team.

Dennoch ließen wir uns die gute Laune nicht ganz verderben, wir genossen noch ein paar Getränke und besuchten die ein oder andere Futterbude, um die verbrauchten Kalorien gleich wieder aufzufüllen.
Anschließend machten wir uns auf dem Weg nach Hause und ließen einen tollen Tag, wenn auch durch die eine Enttäuschung ein wenig gemindert, bei ein paar Getränken im Gerätehaus ausklingen.
Wir alle sind nächstes Jahr wieder dabei, wenn wir wieder dabei sein dürfen.

Ich bedanke mich bei Jannek Rieken für die Organisation und bei allen Teilnehmern für einen tollen Tag mit lieben Kameraden. 
Besonderer Dank gilt den „Verstärkern“ Benni, Benni und Jörg, toll, dass ihr den Spaß mitgemacht habt.

Michael Struß

 

Gemeidewehrführer FF Ascheberg

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Morgens 8.30 Uhr am Sonnabend den 26.01.2019 treffen sich die Ascheberger Feuerwehrkammeraden um an der Übung der 8.FB in Plön teilzunehmen. Um 9.00 Uhr treffen wir auf die anderen Einheiten der Bereitschaft an der Plöner Wache. Die Plöner und Ascheberger Kameraden sind dann zum Parnassturm gefahren, um Bäume mit Gefährdungspotenzial zu fällen. Schwerpunkt war der Einsatz von Winde und Mehrzweckzug.

Um ca.10.30 Uhr ging es dann für alle, zu Fuß, zum Parkplatz Amtsgericht. Hier sollte eine Buche ca.30 Meter hoch, die im Hang stand und mit Pilzbefall zutun hatte, gefällt werden.

Diese wurde unter einer gigantische Geräuschkulisse gefällt und präzise in den Hang gelegt.

Um 12.15 Uhr gab es dann in der Plöner Wache eine kleine Stärkung, um dann danach noch auf der Prinzeninsel einige Bäume zu fällen.

Um 15.00 Uhr wurde alles Material verladen und die Einheiten fuhren zur Ascheberger Wache, wo es warmes Essen für die Truppe gab.

Ende der Übung war dann um ca.16.45 Uhr.

Vielen Dank an alle Beteiligten. 

Sascha Schneekloth / FF-Ascheberg

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