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eingesetzte Kräfte
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Fahrzeugaufgebot
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Bericht des Wehrführers FF-Ascheberg:
Heute morgen wurden wir um 06:20 Uhr unsanft aus den Federn geworfen.
Alarmempfänger und Divera starteten ihre Alarmtonfolgen für einen Einsatz in Kalübbe,
Alarmstichwort "FEU 2 Y"
Dieses Stichwort bedeutet für uns, dass es sich nicht um ein Lagerfeuerchen oder den angebrannten Toast in der Küche handelt, sondern um etwas Größeres und das "Y" bedeutet, dass Menschenleben in Gefahr ist.
Bereits aus den Toren unserer Wache in Ascheberg war eine Rauchsäule am Himmel auszumachen und wenige Minuten später waren wir, bis auf den letzten Platz besetzt, auf dem Weg zur Einsatzstelle.
Am Abzweig Preetzer Redder auf die Straße Kalübberholz zeigte sich bereits, dass es sich um ein "richtiges Feuer" handelt.
Eine Scheune brannte bereits in voller Ausdehnung und die Flammen schlugen meterhoch in den Himmel.
Bei unserem Eintreffen an der Einsatzstelle wurde bereits durch eine "Riegelstellung" versucht, die benachbarten Gebäude vor dem Übergriff der Flammen zu schützen.
Die Nachbarwehren aus Schmalensee und Belau errichteten zwei unabhängige Wasserversorgungen zu Teichen auf den angrenzenden Äckern.
Die Kamerad*innen der FF Ascheberg wurden eingesetzt, um einen etwas ergiebigeren Teich in ca. 500 m Entfernung mit einem "langen Wasserweg" anzuzapfen.
Dazu wurde das Löschfahrzeug des Katastrophenschutzes des Kreise Plön eingesetzt, welches in Ascheberg stationiert ist und mit viel Schlauchmaterial für diese Arbeiten bestens gerüstet ist.
Die Atemschutzgeräteträger*innen wurden dem Pool zugeführt und unterstützten bei den Löscharbeiten im Nahbereich.
Da sich keine Menschen im Gebäude befanden und der Giebel bereits Einsturzerscheinungen zeigte, wurden keine Innenangriffe durchgeführt.
Unter Einsatz der Plöner Drehleiter, der vielen Nachbarwehren, dem THW mit schwerem Räumgerät und natürlich der FF Kalübbe als zuständige Gemeindefeuerwehr mit einem Ameisenhaufen an Feuerwehrleuten, THW`lern, Rettungsdienstpersonal und vielen anderen Helfern gelang es schließlich, das Feuer zu löschen und die verbundenen Nachbargebäude zu schützen.
Ein solcher Einsatz zeigt den Zusammenhalt und die Schlagkraft von kleinen Freiwilligen Feuerwehren, wenn im Team gearbeitet wird, die "Chemie" stimmt und ausreichend Personal und Material vor Ort ist.
Das Gefühl "Es hat funktioniert und jeder von uns ist ein Teil des großen Ganzen" ist unbezahlbar !!
Auch du kannst Teil dieses "großen Ganzen" sein und dieses Gefühl erleben, ....wir brauchen DICH !!
Komm an einem Dienstabend zu deiner Feuerwehr und informiere dich über das, was du für deinen Ort schaffen kannst und was wir für dich tun können !