Liebe Freunde unserer Feuerwehrseite,

es ist mal wieder vermeintlich still um uns geworden, die Anzahl unserer Einsätze ist in den letzten Tagen und Wochen wieder rasant zurückgegangen. Der Übungs- und Ausbildungsdienst musste coronabedingt wieder eingestellt werden, um unsere Einsatzkräfte und Einsatzbereitschaft nicht zu gefährden. Im Hintergrund sind jedoch, für viele unsichtbar, kleine fleißige Geisterchen am Werk, die bei uns, nicht erst seit Halloween, die vermeintliche Ruhe immer wieder durch ihre Aktivitäten unterbrechen. Somit ist es wieder einmal Zeit für ein kleines Update in Sachen Feuerwehr. Es zeichnet sich doch am Horizont der Feuerwehrfamilien-Zuwachs in Form eines neuen Mehrzweckfahrzeuges ab, welches bereits seit dem Herbst letzten Jahres durch eine kleine Arbeitsgruppe in der Feuerwehr geplant wurde und uns noch in diesem Jahr verstärken soll.

In vielen kleinen Planungssitzungen und -besprechungen, zum Teil mit Fahrzeuglieferanten und Fahrzeugausbauern, wurde bis in die kleinsten Details festgelegt, wie unser zukünftiges Führungsfahrzeug aussehen soll.

Dann folgte ein formelles Ausschreibungsverfahren, welches mit dem Ergebnis endete, dass ein Grundfahrzeug der Firma MAN beschafft werden soll, für den Ausbau konnte die Fa. Matuczak Feuerschutz aus Preetz gewonnen werden.

Sehr schnell und weit vor dem eigentlichen Liefertermin konnte das Grundfahrzeug geliefert werden und steht nun bereits einige Wochen in Preetz und wartet auf den feuerwehrtechnischen Um- und Ausbau.

In den letzten Tagen ging es nun wirklich los, das „nackte“ Grundfahrzeug erhielt seinen Platz in der Montagehalle und die Arbeiten konnten beginnen.

Nach Entfernen des Dachhimmels, der Montage der Blaulichtbalken und dem Einbau eines Fahrzeugbodens konnten wir gestern Nachmittag mit einer ganz kleinen Abordnung und mit Maske zu einer Baubesprechung nach Preetz fahren.

Nun wurden die finalen Details noch einmal besprochen, Sitzabstände festgelegt, der genaue Platz für alle Einbauten mit vielen Klebeschildchen markiert.

Fast 3 Stunden hat es gedauert, um und durch das ganze Fahrzeug zu laufen und zu krabbeln, bis dann 3 Meter Klebeschildchen ihren Ort gefunden hatten und das Auto schließlich fast wie ein Marienkäfer, nur mit weißen Punkten aussah.

Vielen Dank an @Tobias Oestreich mit seinen langen Armen, der jedes Schildchen an seine Stelle gebracht hat, für seine ausführliche und kameradschaftliche Beratung, für die Geduld und Kreativität.

Nun können Tischler, Elektriker und Karosseriebauer richtig loslegen und einen „nackten“ Kasten zu einem funktionalen und modernen Einsatzleitungs-Fahrzeug ausbauen.

Ein paar erste Fotos habe ich euch mit eingestellt und hoffe, in den nächsten Wochen bis Weihnachten, mit vielen weiteren Fotos die Fertigstellung des Fahrzeuges dokumentieren zu können.

Seid also weiterhin dabei, begleitet uns während dieser spannenden Zeit, aber viel wichtiger...... bleibt gesund und passt auf euch und eure Familien auf !