4 Mehrzweckpontons, von denen jeweils 2 gekoppelt und mit Motoren versehen waren, dümpelten schon an der Innenpier des Bootshafens und harrten auf ihren Einsatz.
Diese beiden "Landungsboote" wie ich sie in der Folge mal nennen werde, wurden nun mit dem notwendigen Material bestückt, riesige Querträger wurden gekrant und quer auf den Booten angebracht und verriegelt.
Dicke Aluminiumplatten von der Größe eines Küchentisches und dem gefühlten Gewicht eines Kleinwagens wurden zunächst im Ponton verstaut.
Mit mehr oder weniger leichter Schlagseite verließ dann das erste Landungsboot die Ausrüstungspier, um gleich dem Zweiten Boot Platz zu machen, auf dem dann der gleiche Wust an Material verladen wurde.
Beeindruckend war, wie viel Material notwendig ist, um diese Fähre aufzubauen und wie professionell und ruhig Kranführer und Ladepersonal dieses schwere Gerät bedienen und wie millimetergenau die Querträger auf dem schwankenden Boot abgelegt wurden.
Nun war es aber endlich soweit, auch das zweite Boot wurde von der Ausrüstungspier an die Außenpier verlegt, wo schon das Erste auf die "Hochzeit" wartete.
Mit viel Gefühl wurde der 75 PS Motor und das Ruder betätigt um die seitlich herausragenden Träger zusammenzuführen und einrasten zu lassen.
Nachdem die Verbindung hergestellt war, konnten die Fahrbahnplatten und Begrenzungen zügig verlegt werden, immer unter Bedacht, auf den schmalen Trägern nicht danebenzutreten und ins Wasser zu fallen.
Die ganze Montage wurde jederzeit von dem MZB überwacht, um sofort als Rettungsmittel agieren zu können, falls jemand "über die Planke gehen sollte"
Nach Abschluß der Arbeiten ging es dann zum gemeinsamen Mittagessen in die Truppenküche der Marineunteroffizierschule.
Gesättigt und gestärkt ging es dann an Bord der Fähre und MZB und nach den Handzeichen des Kommandoführers wurde abgelegt.
Es folgten einige Stunden Seefahrt mit diversen Anlegemanövern, wobei die Koordination zwischen dem Kommandoführer und der beiden Maschinisten an den Außenbordern geübt wurde. Anlegemanöver an Stadtbrücke und Bahnhofsbrücke in Plön wurden jeweils unter den Blicken zahlreicher Passanten zu echten "Hinguckern".
An Engstellen und Untiefen wurde das "Rettungsboot" zum "Lotsenboot" und führte die Fähre unter Nutzung des Sonars gefahrlos durch die Tücken des Plöner Sees.
Bei herrlichstem Wetter gingen die "Fahrstunden leider schnell zuende und es ging zurück an die MUS, wo die "Plackerei" nun in umgekehrter Reihenfolge wieder losging.
Hierzu kam jetzt auch noch das Abbauen und Kranen der Motoren und der 4 Einzelpontons und so war es schnell Abend, als das gesamte Material wieder verladen war.
Aber auch hier legte die ganze Truppe wieder sehr viel Professionalität und Engagement an den Tag, so dass alles ohne Schäden an Material und Personal sehr zügig erledigt wurde.
Nach Rückverlegung zum Gelände des Ortsverbandes erfolgte auch das Abladen in nun schon zackiger Gewohnheit.
Eine kurze Besprechung und ein kaltes Getränk beendete nun einen, für uns als Feuerwehrmitglieder äußerst interessanten und spannenden Ausbildungsdienst beim THW.
Für beide Seiten, sowohl für den THW als auch für die Feuerwehr sind solche Blicke über den jeweiligen Tellerrand überaus interessant und lehrreich, von dem zusätzlichen "Spaßfaktor" einmal abgesehen.
Gemeinsame Dienste und auch Übungen wird es in Zukunft bestimmt auch weiterhin geben, darauf verständigten sich die Teilnehmer mit viel Enthusiasmus.
Wir Teilnehmer der FF Ascheberg haben einen tollen und interessanten Einblick in die Arbeit des THW erhalten können und ich glaube, auch das THW konnte feststellen, dass die "Rote Zunft" nicht nur Feuer löschen kann oder nur aus "Doppelllinkshändern" besteht.

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